Gewässersanierung

Gewässersanierung

Wir beraten auch Planungs- und Ingenieurbüros bei der Anfertigung entsprechenden Unterlagen, im Vorfeld zu einer Ausschreibung. Behandlung von Ablagerungen und Schlamm-Sedimente aus eutrophierten Gewässern, Seen, Flüssen künstlich angelegten Becken oder Weiher(Schönugsteiche) sowie Rückstände aus der Tiefenbohrungs-Technologie.


Verfahren

Prinzip

Die Ablagerungen oder Schlammsedimente verdünnt dem umliegenden Wasser, werden aus den Gewässern oder eigens hergerichteten Schlammgruben (Tiefenbohrung) einer Eindickungs- bzw. Kläreinrichtung zugeführt, ggf. über Trennvorrichtungen, um gröbere Fraktionen sowie Sandanteile auszuscheiden.

Nach der Eindickungsphase oder Homogenisierung wird der Schlamm (sofern notwendig) durch eine pH-Korrektur stabilisiert. Danach wird dieser mit einer Polymerzudosierung vermischt, dessen Eigenschaften vorgängig entsprechend ausgewählt wurden.

Durch das Absetzen in der Eindickungs- bzw. Klärstufe wird Klarwasser (schmutzfrachtfrei) abgesondert. Der Feinschlamm wird danach zu einer Stichfesten Masse entwässert.

Das Klarwasser kann entsprechend der gesetzlichen Vorschriften der natürlichen Umgebung oder der Kanalisation zugeführt werden.


Betrieb für die Sanierung von Gewässern

Das Absaugaggregat montiert auf einer Schwimmplattform (Schwimmbagger), saugt in einer kontinuierlichen Arbeitsweise die Ablagerungen aus dem Grund. Grobstoffe werden durch eine zwischengeschaltete Trennvorrichtung ausgeschieden. Sandanteile werden bei entsprechender Korngrösse durch einen Trennzyklon ausgeschieden.

Der mit Wasser verdünnte Schlamm wird über den vorerwähnten Trennzyklon einer Eindickungsanlage/Kläraggregat (CLARIFLUX) zugeführt unter Beigabe einer Polymerlösung.

Der Schlamm wird auf ca. 200-400 g/lt eingedickt, dabei erfolgt eine erste Feststoff-Wassertrennung. Der Überlauf aus diesem Gerät wird unmittelbar in die natürliche Umgebung zurückgeitet.

Danach wird der Feinschlamm der eigentlichen Entwässerungsanlage zugeführt. Der entwässerte Schlamm wird in stichfester Form durch eine mechanische Vorrichtung den bereitgestellten Entsorgungsgeräte zugeführt. Das Filtratwasser der Schlammentwässerungsanlage wird in den Kreislauf der Sanierungsanlage zurückgeführt.


Betrieb für die Schlammbehandlung aus Tiefenbohrungen

Die Hauptgrube für Schlamm- und Wasseraufnahme wird bei der Einrichtung der Baustelle ausgehoben. Wir empfehlen eine Minimaltiefe von 2,5 m mit einem schräg verlaufenden Grund vorzusehen. Wir sind danach besorgt für Einrichtung eines Rührwekes am tiefsten Punkt dieser Grube. Eine Tauchpumpe führt den homogenisierten Schlamm zu einem sog. Kippzyklon. Periodisch werden Sandanteile > 40 my ausgeschieden. Der Ürlauf wird einem weiteren Pufferbehälter (10 m3) zugeführt. Dieser Behälter ist mit folgendem Zubehör usgerüstet:

  • Rührwerk Endhomogenierung
  • Überlaufrinne zurück zur Hauptgrube (Schlammüberschuss)
  • Abgangsleitung zur Förderpumpe der Entwässerungsanlage

Dieses Verfahren schützt inerseits die Entwässerungsanlage und verbessert andererseits durch Zirkulation des Schlammes in der Hauptgrube, dessen Homogenisierung.


Ergebnisse

Wasser

Wasser wird im klaren Zustand der natürlichen Umgebung zurückgeführt ggf. kann eine Wasseraufbereitungsanlage nachgeschaltet werden. Ebenso besteht die Möglichkeit Messungen vorzunehmen, so um kontinuierlich folgende Messparameter die für die Qualität des Wassers sprechen, festhalten zu können. Dabei besteht die Möglichkeit diese Werte durch eine Fernabfrage "Online" zu visualisieren.

  • Durchfluss
  • PH-Wert
  • Leitfähigkeit
  • Sauerstoff
  • Trübe


Feststoff

Unser Verfahren produziert am Ende einen stichfesten Schlamm. Der Trockensubstanzwert ist sehr hoch und liegt zwischen 40 - 60 % d.h. weit über dem kritischen Punkt der Stichfestigkeit.

Durch natürliche Verdunstung verfestigt sich der Schlamm nach einigen Tagen in erhötem Mass unabhängig von den meteorologischen Verhältnissen. Es wird speziell darauf hingewiesen, dass dieser Zustand am Schluss der Behandlung ohne Beimischung von Härtezusätzen wie Zement oder Kalk erzielt wird. Der so getrocknete Feinschlamm (humusähnlich) genauso wie der Sand können einer weiteren Verwertung zugeführt werden.